Offene Gartenpforte


Am 21.5.2017 öffnete die Martinus-Schule wieder einmal ihre Pforten und auch sie lud neben vielen privaten Gartenliebhabern und der Stadt Wassenberg zur Offenen Gartenpforte ein. Dieses Mal haben wir mit allen Schülerinnen und Schüler und mit einer großen Beteiligung an Eltern diesen Tag gestaltet. Neben vielen sehenswerten Bereichen, die unsere Schule mittlerweile auszeichnen, waren für diesen Tag jede Menge Aktivitäten und Mitmach-Möglichkeiten bereit gestellt.



Ein Schilderbaum mit ganz vielen Hinweisschildern wies den Zuschauern die Wege zu den einzelnen Schauplätzen. Sofort am Eingang zum Garten schlängelt sich eine riesige Schlange, der Sinnespfad. Er beginnt am Kopf der Schlange, aus dem eine Quelle sprudelt. Am besten durchläuft man den Pfad auf nackten Füßen, dann bietet sich hier schon die Möglichkeit, im sprudelnden Wasser die Füße zu kühlen. Durch Klangrohre und zugewachsene Pergola, entlang am Insektenhotel, gelangt man schließlich bis zum Klettergerüst im Schwanz der Schlange. Weiter geht es zur Entspannungsecke. Im Hintergrund liegt das Flachsbeet. An der großen Sitzfläche befindet sich die Kräuterecke und der Nutzgarten. Automatisch kommt man am Tipi und am Treibhaus vorbei und landet schließlich am Offenen Klassenzimmer. Von dort führt ein schmaler Weg zurück auf den Schulhof.



An nahezu allen Stationen waren Ausstellungen oder Aktivitäten für die Schüler geplant. Am Flachs konnte man sich darüber informieren, wie aus winzig kleinen Leinsamen die Flachspflanze entsteht, die dann bis zum fertigen Leinenhemd weiter verarbeitetet wird. Am Nutzgarten konnten die Schülerinnen und Schüler sich ein Mini-Treibhaus bauen und verschiedene Samen einsäen, z.B. Bohnen, aber auch Blumen. Am Tipi gab es einen kleinen Stand, an dem Memory-Spiele bereit standen. Eine kleine Geschichte motivierte die Kinder, Tiere und Pflanzen rund um das Tipi zu erkunden.



Im Pavillon, direkt am Eingang, hatte die AG "Forscher und Erfinder" unter der Leitung von Frau Fuchsmann dekorative Spiegelkästen gebaut, die beim Hineinsehen oder beim Vorbeigehen interessante Effekte zeigten. Unter anderem war ein selbst gebautes Kaleidoskop zu betrachten. Davor waren optische Täuschungen zu sehen, die von einigen Schülerinnen und Schülern erklärt wurden.


Direkt daneben waren die großen Effektscheiben, die beim Drehen ebenfalls unterschiedliche Eindrücke von nicht vorhandener Tiefe oder Farbspiele vermitteln. An einem kleinen Stand konnten die Kinder sich selbst auf einer alten CD ein Muster bauen, dass, versehen mit einem Schaschlikspieß, zu einem Kreisel wurde.



Neben unserem Akustik- oder Sprechrohr hatten sich 2 Gruppen postiert, die sich ebenfalls mit der Klangerzeugung beschäftigten. Einerseits konnte jeder, der wollte, dort ein kleines oder größeres Rohr mit unterscheidlichen Materialien wie Steine, Reis und ... füllen. Die beiden Enden wurden mit abgeschnittenen Luftballons geschlossen und schon batte man ein kleines Klangrohr.



Das in ganz groß konnte in der 2. Gruppe von Schülern ausgestaltet werden. Große Abflussrohre in unterschiedlicher Länge, unten jeweils mit einem Krümmer versehen, wurden angemalt und können später dann (fest montiert) zu einem richtigen Klangerlebnis im Sinne einer Orgelpfeifenanordnung werden, die (geschlagen mit einer alten Pantolette) Töne in unterschiedlicher Höhe erzeugte. Wer kann darauf einen Rtythmus, gar eine Melodie erzeugen?



Zwischendurch konnte man Erfrischendes, Belebendes und Leckeres zu sich nehmen. Begehrt waren bei dem warmen Wetter die kühlenden Zitronengetränke und das frisch zubereitete Obst der Obstmütter. (Das Obst wurde übrigens von Herrn Hensgens, unserem Edeka-Schulobst-Lieferanten, gespendet.) Am Besten war es natürlich, wenn man das Obst noch kurz in die heiße Schokolade am Nachbarstand tunken konnte. Auch in der Kräuterecke gab es verschiedene mit Kräuter zubereitete Dips. Später, nachdem das komplette Obst aufgegessen warf, zauberten die Obstmütter leckere Waffeln.



Auf dem Schulhof gab es kurz vor der Cafeteria einen Hot-Dog-Stand. So manches heiße Würstchen, eingepackt in ein kleines Brötchen wurde hier verzehrt.



Das neue Fußballcourt wurde übrigens nicht nur den ganzen Tag über von vielen Schülerinnen und Schülern, auch von vielen Ehemaligen, die uns erfreulicherweise besucht haben, genutzt, sondern es diente auch für die Vorführung der freien Tänze (Crash Kurs Tanzen) unter der Leitung von Frau Beenen. Frau Drews führte mit ihrer Tanz-AG noch einmal den Chearleader-Tanz auf.



Vor dem Fußballcourt war ein Feld durch Seilchen abgetrennt, in dem konnten alle ihre Geschicklichkeit mit rollenden Brettern, Seilchenspringen u.ä. trainieren.

Unter dem Motto "Basteln und kreatives Gestalten konnte man rechts vom Spielfeld unter der Anleitung von Frau Drews "echte Fußballprofis" aus Papprollen herstellen.



Sehr intensiv wurde das Offene Klassenzimmer für Vorführungen genutzt. Die neue Gitarren-AG unter der Leitung von Herrn Schickedanz präsentierte schon das erste Lied.



Frau Tholen gab mit einer kleinen Gruppe einen Eindruck vom wöchentlichen Gemeinsamen Singen. Ein Lied konnte schon von der Gitarrengruppe begleitet werden.



Auch die Theater-AG unter Leitung von Frau Jansen und Frau Reinders präsentierte noch einmal das musikalische Stück "Der kleine Tag". Das Stück zog so viele Zuschauer an, dass die Fläche rund um das Offene Klassenzimmer fast zu klein war.



In der Turnhalle hatte die Klasse 4 mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Wibbeke, ein Minigolf-Feld aufgebaut. Auch hier wurde nicht nur von den Kindern rege gespielt und einzelne Stationen immer wieder getestet.



Auch die in unserer Mensa eingerichtete Cafeteria wurde in den Nachmittagsstunden immer wieder gerne besucht, nicht nur, um ein Stück Kuchen oder eien Tasse Kaffee zu trinken. Hier wurde auch erzählt, das Gesehene bestaunt und gelobt.



Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass die Feuerwehr mit einer größeren Abordnung vorbeigeschaut hat. Auch der Musikverein brachte ein kleines Ständchen und lud alle Interessierten ein, die verschiedenen Musikinstrumente auszuprobieren. Dabei zeigten sich auf Anhieb einige Talente.



Neben all dieser hektischen Umtriebe gab es auch Bereiche der Ruhe und Entspannung. Hier konnte man Mandalas ausmalen oder einfach nur auf Gymnastikmatten ausruhen. Auch die Kooperationsspiele erforderten Besonnenheit, Konzentration und Ruhe.



Das HA-Team kümmerte sich um die Gestaltung des Gästebaumes. Jeder Besucher konnte hier durch einen eigenen Spruch einen bunten Baum mitgestalten. Das ganze Beet wurde durch selbstgebastelte Windräder geschmückt.



Zahnräderbäume

Nahezu an jeder Station hing ein Plakat, der sogenannte Zahnräderbaum. Die Kolleginnen haben sich lange mit den einzelnen Erfahrungsbereichen befasst und die Vorstellung der Lernbereiche erarbeitet. So wurde bewusst, wie vielseitig die Lernerfahrungen an den einzelnen Stationen für die Kinder sind. Es freut uns sehr, mit viel Interesse diese Hinweise von den Eltern und Interessierten gelesen wurden. Einige haben sich die Informationen sogar mit dem Handy abfotografiert.

Exemplarisch haben wir im folgenden einige Zahnräderbäume als pdf-Datei und einige in eine Bildergalerie dargestellt.


Entspannungsübungen


Effektscheiben


Miniteiche


Schmetterlingsecke


Schulgarten


Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Die Heinsberger Zeitung schrieb:

Eine rundum schöne Veranstaltung, die resultiert aus einer guten Verknüpfung von Vor- und Nachmittag und zu der ebenfalls helfende Eltern beigetragen haben!


Allen, die zu diesem wunderschönen Fest an der Martinus-Schule beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich danken. Wieder einmal zeigte sich die Schule mit beeindruckenden und bestaunenswerten Seiten. Davon soll mit der folgenden Galerie ein kleiner abschließender Eindruck vermittelt werden.

Heinz-Josef Hermes


Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

(C) 2008 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken