Theater-AG: Der kleine Tag


Am 10.7.2017 führte die Theater-AG der Martinus-Schule ihr kleines Musical "Der kleine Tag" vor. Dazu hatten sie auch den Kindergarten "Regenbogen" und den AWO-Kindergarten eingeladen.

Der kleine Tag ist ursprünglich eine Geschichte von Wolfram Eicke. Zusammen mit Rolf Zuckowski und Hans Niehaus entstand daraus ein Kindermusical, nicht nur für Kinder. Die Uraufführung des Musicals war am 30. November 2002 im Theater der Lutherstadt Wittenberg.



Inhalt des Stückes




Hinter den Sternen, die Löcher im Himmelszelt sind, leben die Tage. Sie sind helle Lichtwesen. Jeden Tag kommt einer von ihnen runter auf die Erde. Jeder Tag darf dies nur einmal. Auf der Erde erleben sie die unterschiedlichsten Dinge: Krieg, Frieden, Erfindungen usw.



Der „kleine Tag“ möchte auch endlich hinunter und ein ganz besonderer Tag werden, denn nur die ganz besonderen Tage dürfen bei der allabendlichen Versammlung der Tage in der ersten Reihe sitzen. Doch für seinen Besuch auf der Erde ist erst der 23. April des folgenden Jahres vorgesehen. Währenddessen streift er die Tage im Lichtreich umher.



Der „kleine Tag“ versucht zu erklären, dass es nicht wichtig ist in die erste Reihe zu kommen, sondern dass es nur darauf ankommt, man selbst zu sein. Endlich, nach langem Warten, darf der „kleine Tag“ durch ein Sternenloch auf die Welt der Menschen reisen.



Er freut sich sehr darüber, dass die Kinder glücklich sind. Er bekommt mit, dass sich die Kinder in der Schule vorstellen, dass die Tiere plötzlich an ihrer Stelle die Schulbank drücken müssten und dabei viel Spaß haben. Er sieht noch viele andere Dinge.

Nachmittags trifft er auf eine Familie, die ein Picknick macht und den Tag in Harmonie einfach nur so verlebt. Am Abend findet noch ein Konzert statt, an dem er gerne teilnähme, aber der „kleine Tag“ muss schon wieder zurück in das Lichtreich.



Ein Jahr vergeht bis zum nächsten 23. April.

Als der dafür zuständige Tag von seiner Reise zurückkommt, erzählt er von großen Festen überall auf der Erde und dass die Menschen den 23. April mit Tänzen und Gesängen feiern würden, weil im vergangenen Jahr am 23. April auf der Erde überhaupt nichts Schlimmes geschehen ist, keine Kriege, keine Katastrophen, keine Hungersnöte. Es war der Tag des Friedens und der Versöhnung.




So hat sich der „kleine Tag“ im Nachhinein als etwas ganz Besonderes herausgestellt.


Im Anschluss an diese Aufführung gab es tosenden Applaus. Frau Tholen bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für diese gelungene Leistung. Auch Frau Jansen und Frau Reinders dankte sie für die geleistete Arbeit. Alle erhielten neben dem großen Applaus noch ein kleines Geschenk.

Anschließend nutzten die Kinder der Kita die Gelegenheit, mit den Schulkindern noch etwas auf dem Schulhof zu spielen.




Mitwirkende

Rolle Name
Der kleine Tag Antonia Douven
Kolumbus Tag Lena
Reißverschluss Tag Sue Linn
Frecher Tag Annika
Steinzeit Tag Fiona
Kriegs Tag Yassim
Friedens Tag Antonia Wallinskie
Musik Tag Lina
Lustiger Tag Emely
1. Tag Elena

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