Pflegschaft

Rechtliche Grundlagen

Die Mitarbeit der Eltern an der Schule findet ihre rechtliche Grundlage im Schulmitwirkungsgesetz (SchMG). Das Schulmitwirkungsgesetz regelt die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern in der jeweiligen Schule.
Dieses bezieht sich im Wesentlichen auf die Klassen- und Schulpflegschaft.


11 Klassenpflegschaft

Die Zusammenarbeit der Erziehungsberechtigten, der Schüler und der Lehrer wird in Klassenpflegschaften verwirklicht. Mitglieder der Klassenpflegschaft sind die Erziehungsberechtigten der Schüler der Klasse, mit beratender Stimme der Klassenlehrer und ab Klasse 7 der Klassensprecher und sein Stellvertreter. Die Klassenpflegschaft wählt aus dem Kreis der Erziehungsberechtigten mit Beginn des Schuljahres für dessen Dauer einen Vorsitzenden und den Stellvertreter. Die Pflegschaft ist an der Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Klasse beteiligt. Die Beteiligung an der Bildungs- und Erziehungsarbeit umfasst mit Ausnahme der Leistungsbeurteilungen insbesondere die Beratungen über:
1. Art und Umfang der Hausaufgaben,
2. Durchführung der Leistungsüberprüfungen,
3. Einrichtung freiwilliger Arbeitsgemeinschaften,
4. Schulveranstaltungen außerhalb der Schule,
5. Anregungen zur Einführung von Lernmitteln,
6. Bewältigung von Erziehungsschwierigkeiten.


10 Schulpflegschaft

Mitglieder der Schulpflegschaft sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften, deren Vertreter können mit beratender Stimme teilnehmen. Auch der Schulleiter/die Schulleiterin und dessen/deren Vertreter/in haben ein Teilnahmerecht. Werden Stellvertreter der Klassenpflegschaft zum Vorsitzenden oder Vertreter der Schulpflegschaft gewählt, werden sie Mitglieder der Schulpflegschaft. Inhalt und Umfang ergeben sich aus dem Erziehungsauftrag der Eltern und dem Auftrag der Schule.


Schulkonferenz

Das Entscheidungsorgan der Schule ist die Schulkonferenz. Sie setzt sich paritätisch aus Lehrern und Eltern zusammen. Leiter der Schulkonferenz ist die/der Schulleiterin/Schulleiter.


Die Schulkonferenz entscheidet im Rahmen der Rechts- und Verwaltungsvorschriften in folgenden Angelegenheiten:


Schulprogramm,
Maßnahmen der Oualitätsentwicklung und Oualitätssicherung,
Abschluss von Vereinbarungen über die Kooperation von Schulen und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern,
Festlegung der beweglichen Ferientage,
Unterrichtsverteilung auf sechs Wochentage,
Einrichtung außerunterrichtlicher Ganztags- und Betreuungsangebote sowie die Rahmenplanung von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts,
Organisation der Schuleingangsphase,
Vorschlag zur Einrichtung des Gemeinsamen Unterrichts,
Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen,
Einführung von Lernmitteln und Bestimmung der Lernmittel, die im Rahmen des Eigenanteils zu beschaffen sind,
Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Klassenarbeiten,
Grundsätze zum Umgang mit allgemeinen Erziehungsschwierigkeiten sowie zum Abschluss von Bildungs- und Erziehungsvereinbarungen,
Information und Beratung,
Grundsätze für die Betätigung von Schülergruppen,
Grundsätze über Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten in Zeugnissen,
Wirtschaftliche Betätigung, Geldsammlungen und Sponsoring,
Schulhaushalt,
Wahl der Schulleiterin oder des Schulleiters,
ergänzende Verfahrens- und Wahlvorschriften,
Einrichtung und Zusammensetzung von Fachkonferenzen oder Bestellung einer Vertrauensperson, Teilkonferenzen und des Vertrauensausschusses,
besondere Formen der Mitwirkung,
Mitwirkung beim Schulträger,
Erlass einer Schulordnung,
Ausnahmen vom Alkohol- und Rauchverbot,
Erhöhung der Zahl der Vertretungen der Eltern in Fachkonferenzen und Bildungsgangkonferenzen
Empfehlung zum Tragen einheitlicher Schulkleidung

Broschüre mit Elterninformationen 2017/18

Weitere Informationen zu unserer Schule erhalten Sie in der Broschüre Eltern-Info .


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