Schulstarter - Tag 2017


„Schule“ soll von Anfang an positiv erlebt werden, d.h. das gegenseitige Kennenlernen sowie die Freude und die Neugier auf das Lernen sollen im Mittelpunkt stehen. Die Kinder sollen nicht in eine unangenehme „Test-Situation“ gebracht werden, nicht „vorgeführt“ werden. Insbesondere für schüchterne und ängstliche Kinder ist es wichtig, dass sie von Anfang an die Erfahrung machen, dass Schule Spaß macht und sie in ihrer Individualität angenommen sind.
Wichtig ist uns, die Kinder nicht einzeln, sondern in der Gruppe kennenzulernen und zu beobachten. Deshalb arbeiten die Lehrerinnen der Eingangsphase, die OGS Kolleginnen und die Erzieherinnen an diesem Morgen im Team zusammen.


Der Schulstarter-Tag bietet somit den Kindern die Möglichkeit, einen normalen Unterrichtsmorgen -gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Freunden aus dem Kindergarten- zu erleben.
Der Unterrichtsmorgen ist wie folgt strukturiert:


Morgenkreis: gegenseitiges Kennenlernen und sprechen (Bilderbuch)
Schreiben: Übungen zur Feinmotorik/Stifthaltung, passend zum Bilderbuch
Rechnen: Übungen zum Zählen, Erkennen von Ziffern, passend zum Bilderbuch
gemeinsame Frühstückspause mit den Paten aus dem 2. Schuljahr, anschließend Spielpause auf dem Schulhof
Sport und Spiel (Bewegungslandschaft "Im Dschungel") mit den Paten

Schwerpunkte der Beobachtung sind soziale Kompetenzen, Kompetenzen zur Aufgabenbewältigung, kognitive Kompetenzen in Mathematik und Deutsch, sowie Kompetenzen in Wahrnehmung und Motorik.

Bei Förderbedarf werden die Eltern zeitnah zu einem Beratungsgespräch eingeladen, um ihnen ggf. zusätzliche Therapiemöglichkeiten vorzuschlagen.
Die Einschätzungen der Erzieherinnen, die die Kinder in der Regel schon längere Zeit im Kindergarten erleben, werden dabei in die Vorschläge zur Förderung mit einbezogen.So kann die Zeit bis zur Einschulung noch sinnvoll beispielsweise mit Therapiestunden im logopädischen oder ergotherapeutischen Bereich genutzt werden.

Bei dieser Gelegenheit werden auch die Fördermöglichkeiten genannt, die im alltäglichen Schulbetrieb möglich sind, natürlich auch in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen im Nachmittagsbereich.
Die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Schule/OGS und außerschulischen Institutionen bildet für uns eine unerlässliche Grundlage im Sinne einer ganzheitlichen positiven Gesamtentwicklung des einzelnen Kindes.

Diese Form der Einschulungsdiagnostik wird kontinuierlich von Lehrerinnen/OGS Kolleginnen und Erzieherinnen evaluiert.


Nachfolgend ein paar Eindrücke:


in der Klasse….


in der Turnhalle...


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