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Kennenlern-Tag an der Martinus-Schule

Die zukünftigen Schulneulinge erhalten schon bald nach der Anmeldung eine schriftliche Einladung ihrer Paten aus der zweiten Klasse zu unserem Kennenlern-Tag.Viele Kinder werden morgens von ihren Eltern in die Klasse gebracht, wo schon alles vorbereitet ist für eine erste Begegnung ohne Scheu und Bauchschmerzen.

Manche Kindergarten-Kinder kommen auch gemeinsam mit ihren Erzieherinnen in die Schule.„Schule“ soll so von Anfang an positiv erlebt werden, d.h. das gegenseitige Kennenlernen sowie die Freude und die Neugier auf das Lernen sollen im Mittelpunkt stehen. Die Kinder sollen nicht in eine unangenehme „Test-Situation“ gebracht werden, nicht „vorgeführt“ werden.
Insbesondere für schüchterne und ängstliche Kinder ist es wichtig, dass sie von Anfang an die Erfahrung machen, dass Schule Spaß macht und sie in ihrer Individualität angenommen sind.
Wichtig ist uns, die Kinder nicht einzeln, sondern in der Gruppe kennenzulernen und zu beobachten. Deshalb arbeiten die Lehrerinnen der Eingangsphase und die Erzieherinnen aus dem Kindergarten (nicht nur) an diesem Morgen im Team zusammen

Der Kennenlern-Tag bietet den Kindern somit die Möglichkeit, einen normalen Unterrichtsmorgen -gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Freunden aus dem
Kindergarten- zu erleben.
Der Unterrichtsmorgen ist wie folgt strukturiert:

Schwerpunkte der Beobachtung sind soziale Kompetenzen, Kompetenzen zur Aufgabenbewältigung, kognitive Kompetenzen in Mathematik und Deutsch, sowie Kompetenzen in Wahrnehmung und Motorik.

Bei Förderbedarf werden die Eltern zeitnah zu einem Beratungsgespräch eingeladen, um ihnen ggf. zusätzliche Therapiemöglichkeiten vorzuschlagen.
Die Einschätzungen der Erzieherinnen, die die Kinder in der Regel schon längere Zeit im Kindergarten erleben, werden dabei in die Vorschläge zur Förderung mit einbezogen.So kann die Zeit bis zur Einschulung noch sinnvoll zur Förderung beispielsweise im logopädischen oder ergotherapeutischen Bereich genutzt werden.

Bei dieser Gelegenheit werden auch die Fördermöglichkeiten genannt, die im alltäglichen Schulbetrieb möglich sind, natürlich auch in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen im Nachmittagsbereich.
Die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Schule und außerschulischen Institutionen bildet für uns eine unerlässliche Grundlage im Sinne einer ganzheitlichen positiven Gesamtentwicklung des einzelnen Kindes.

Diese Form der Einschulungsdiagnostik wird kontinuierlich von Lehrerinnen und Erzieherinnen evaluiert.Die nachfolgenden Fotos sollen einen kleinen Eindruck der Atmosphäre beim Kennenlern-Tag vermitteln.