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Michael Rummenigge

Endlich war es soweit. Unser Fußballcourt auf dem neu asphaltierten Schulhof wurde endlich offiziell eingeweiht. Dazu kam Michael Rummenigge persönlich vorbei. Er wurde natürlich sofort von unseren Schülern umringt. Obwohl er nicht mehr als aktiver Fußballer unterwegs ist, schien er nichts von seiner Popularität verloren zu haben. Die Schüler bestürmten ihn mit Fragen und er beantwortete geduldig alles, was sie wissen wollten.


Herr Schrötgens als Vorsitzender des Fördervereins begrüßte zu Beginn der Veranstaltung alle Gäste, allen voran natürlich Herrn Michael Rummenigge, der als Profifußballer bei Borussia Dortmund und bei Bayer München und 2 Jahre sogar in Japan gespielt hat. Er und sein Geschäftspartner, Herr Arndt Schade, vertreiben die bei uns aufgebauten Fußballfelder. Außerdem begrüßte Herr Schrötgens Herrn Propst Wieners, den Bürgermeister der Stadt Wassenberg sowie weitere Angestellte der Stadt, die Vorstandsmitglieder des Fördervereins, das Kollegium der Schule, die OGS-Mitarbeiter und natürlich alle Schülerinnen und Schüler.

Auch der Bürgermeister der Stadt Wassenberg freute sich über die Aktivität des schuleigenen Fördervereins, um für die Martinus-Schule eine weitere Attraktion zur Verfügung zu stellen. Er wünschte viel Freude am Spiel und möglichst keine Unfälle.

Herr Franz-Josef Beckers als Ortsvorsteher und Vorsitzender des Ortsringes freute sich sehr über die Errichtung des Fußballcourts. Er erwähnte, dass die Schülerinnen und Schüler durch einen Sponsorenlauf einen erheblichen Teil dazu beigetragen haben, dass dieses Spielfeld finanziert werden konnte. Den größten Batzen trug aber unser Förderverein.
Herr Beckers erinnerte aber auch daran, dass beim letzten Dorffest mit erheblichem Aufwand ein Menschenkicker auf dem Schulhof aufgebaut wurde. Dieses neue Fußballfeld kann nun stattdessen auch von den Vereinen nach vorheriger Absprache mit der Schule genutzt werden.

Unser Pastor Wieners weihte dann den Platz ein. Auch er wünschte fröhliche Spiele, Kinder, die gemeinsam fair miteinander umgehen, egal ob Gewinner oder Verlierer. Er segnete den Platz, den Ball, die Schülerinnen und Schüler, sowie alle anderen.

Frau Tholen, die Schulleiterin, hatte mit den Kindern noch ein Fußballlied "mit Pfiff" einstudiert, das dann lautstark vorgetragen wurde. Die Tanz-AG unter der Leitung von Heike Drews hatte ein passenden "Cheerleader-Tanz" einstudiert, der innerhalb des Courts aufgeführt wurde. Schüler und Erwachsene schauten von außen zu und spendeten viel Applaus.

Statt einer Rede der Schulleiterin gab diese das Mikrofon an Florian und Tammy aus dem 4. Schuljahr weiter, die uns die Geschichte dieses Fußballcourts mit einem Schmunzeln im Gesicht vortrugen.

Schüler 1: Mit diesen 2 Dingen fing alles an:
1) Wir lieben das Fußballspielen!
2) Wir hatten Probleme! Große Probleme!

Schüler 2: Das Fußballspielen fand jede Hofpause in der Pausenhalle vor den Toiletten statt......wobei diese dann wegen des Feuereifers einiger Mitspieler für die kleinen Erstklässler ängstlicherweise unerreichbar wurden.

Schüler 1: Die 2. Fußballtruppe spielte in der Pause zwischen Sandkasten und Regenbogentor auf der gesamten Länge. Dabei sahen diese Fußballcracks ebenfalls nichts außer den Ball. Die Bälle landeten dazu ständig auf den Dächern. Die Dach-Kletterei zur Bergung der Bälle forderte unsere Betreuerinnen zu sportlichen Höchstleistungen heraus.

Schüler 2: Unsere Lehrerin sagt immer: "Der liebe Gott hat uns Probleme gegeben, ...nicht damit wir jammern,....sondern damit wir sie lösen."

Schüler 1: So suchten wir verzweifelt nach Lösungen und irgendwann kamen liebe mitdenkende Menschen auf Fußball Court.

Schüler 2: Das war eine super Idee! Dann ging alles recht schnell:...

Schüler 1: … Förderverein aktiviert, Aufstellplatz gefunden, Stadt Wassenberg einbezogen, Bestellung rausgeschickt, … was war noch?

Schüler 2: Sponsorenlauf!... Wir liefen auf der Sportanlage am Wingertsberg um unser Leben bzw. um unseren Fußball Court wie der Teufel.
Auf das Ergebnis waren wir super stolz!

Schüler 1: Irgendwann kamen Männer mit bekannter Sprache und hieben Löcher in den Asphalt und hantierten mit dem Zement.
Das waren die Leute aus dem hiesigen Raum!

Schüler 2: Dann kamen Männer mit ungewohnter Sprache, die wir irgendwie lustig und nett fanden. Sie brachten unseren Court in Einzelteilen auf unseren Schulhof. Das waren die Männer aus Süddeutschland!

Schüler 1: Wir ließen diese Männer keine Minute mehr aus den Augen … zig Augenpaare hefteten sich ständig auf Akteure und Maschinen...uns entging nichts!!! Bis der Court fertig auf unserem Schulhof stand.

Schüler 2: Ziel erreicht! Problem gelöst! Jubel groß!

Schüler 1:Der Jubel war so groß, dass sich 130 Schüler auf den Court stürzten, um darin zu spielen. Also neue Probleme...Regeln mussten her!

Schüler 2: Regel 1:
Jede Klasse darf für einen Vormittag an einem bestimmten Wochentag in den Pausen den Court bespielen. Darüber hinaus ist er für alle Kinder zugänglich.
Regel 2:
Es dürfen bis zu 12 Kinder in den Court.

Schüler 1: Wir glaubten, dann kann es ja jetzt losgehen...weit gefehlt. Es gab Spielgezanke zwischen den Amateuren und unseren überlegenen Fußballcracks, die ja vorteilhafterweise in der Freizeit in den ansässigen Fußballvereinen spielten. So ging das nicht!

Schüler 2: Also wieder Probleme...also wieder Lösungen suchen...

Schüler 1: Aber auch das haben wir geschafft. Hier sind nun unsere Spielregeln, die wir auf diesem Schild zusammengefasst haben...

(Schüler 2 liest die Spielregeln vor...) (((((Siehe Plakat)))))

Schüler 1: So lehrte uns unser Projekt etwas für das Leben...

1) ...Fußball Courts fallen nicht vom Himmel, sondern wir müssen Dinge, die wir gerne hätten, uns irgendwie erarbeiten.
2) ...Fußballspiele brauchen Regeln, sonst macht es keinen Spaß.
3) ...Gemeinsam kriegen wir die Probleme in den Griff, denn Teamgeist machen stark und stolz auf Geleistetes.

Schüler 2: So möchten wir uns bei allen Anwesenden und bei allen, die im Hintergrund und im Stillen mit uns gekämpft haben, ganz, ganz herzlich bedanken.

Das war echte Teamarbeit an der Martinus-Schule Orsbeck!

Dann endlich schritt der Meister zur Tat. Auch er wünschte allen viel Freude mit dem neuen Spielfeld. Bevor er den ersten präzisen, für jedermann unhaltbaren Schuss ins linke Eck plazierte (einmal Profi - immer Profi), erwähnte er noch, dass er 2 echte Lederbälle stiften würde. Da wusste er noch nicht, dass der Förderverein für jedes Kind der Schule ein solchen Ball geordert hatte.

Dann gab es die Bälle. Jedes Kind stand unten vor der Notfalltreppe und Rummenige warf 130 Bälle in die Menge. Anschließend setzte er geduldig auf jeden Ball sein Autogramm.

Während alle Schüler eine köstliche Kartoffelsuppe vom Förderverein spendiert bekamen, trafen sich die Ehrengäste mit Herrn Rummenigge im Lehrerzimmer bei kleinen Häppchen und einem Gläschen Sekt. Natürlich wurde der Ehrengast jetzt von den Erwachsenen befragt. Herr Rummenigge hatte viel Zeit mitgebracht und man erfuhr so manches interessante Detail, auch aus dem Profifußball.

Wer noch mehr über den Besuch Herrn Rummenigges zur Einweihungsfeier unseres Fußballfeldes wissen möchte, kann sich einen kleinen Film der Aachener Zeitung unter der Überschrift "Rummenigge eröffnet Kleinfeldfußballplatz in Wassenberg" ansehen:

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